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Block des Monats 2018 – 1. Teil!

Es geht los :-).

Der erste Teil ist nicht sehr spannend, erleichtert aber die weitere Arbeit ungemein und erspart auch eventuellen Ärger.

Wir beginnen mit dem Zuschneiden der größeren Teile, damit von nun an alle übrigen Stoffe für die Blöcke verarbeitet werden können, und wir nicht aufpassen müssen, für die Randstreifen oder größeren Teile etwas aufheben zu müssen.

Dieser Teil – wie auch alle weiteren – sind als pdf-Dokument zum Download unter dem Reiter „Anleitungen“ bereit gestellt.

Zuschneiden der größeren Teile

Aus Stoff H:

entlang der langen Stoffseite schneiden, dann muss man diese Streifen nicht stückeln:

2 Streifen        74 ½“ (189 ¼ cm) x 5 ½“ (14 cm)

2 Streifen        72 ½“ (184 ¼ cm) x 5 ½“ (14 cm)

30 Streifen      8 ½“ x 2 ½“

30 Streifen      12 ½“ x 2 ½“

 

Aus Stoff A:

aus mehreren Streifen 1 ½“ (für den inneren schmalen Rand) Streifen schneiden und zusammensetzen bis insgesamt eine Länge von

je 2 mal           72 ½“ (184 ¼ cm) x 1 ½“ (3,81 cm)

je 2 mal           62 ½“ (158 ¾ cm) x 1 ½“ (3,81 cm) erreicht ist.

 

Aus Stoff B (Binding):

2 ½“ Streifen schneiden – je nach Stoffbreite mehrere bis insgesamt ca. 8 ½ m erreicht sind.
Bei einer Stoffbreite von 150cm also 6 Streifen schneiden, bei einer Breite von 110cm zB 8 Streifen schneiden.

Wer Schrägband zum Einfassen verwendet, braucht natürlich keine Streifen für das Binding zu schneiden J.

 

Aus allen nun übrigen Stoffen und Stoffresten werden nun noch einige Quadrate geschnitten, dann haben wir eigentlich alle großen Stoffteile zugeschnitten:

Wir brauchen:

insgesamt 30 Quadrate 7“ x 7“ aus bunten Stoffen (hell, mittel, dunkel, gemustert, uni … alles geht!)

insgesamt 15 Quadrate 6 ½“ x 6 ½“ für die kleinen Blöcke. Sie dienen als Hintergrund für unterschiedliche Motive.

Geschafft! Alle Teile beschriften und gut aufheben. Manche brauchen wir erst sehr viel später wieder.

Nun heißt es noch ein bisschen warten, dann geht es aber endlich mit dem Nähen lös.

Am 15. Februar gibt es den nächsten (zweiten) Teil. Es ist also genug Zeit um in Ruhe die Stoffe auszusuchen, zu besorgen, die Restchen zu bügeln … 🙂

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Block of the Month – Block des Monats 2018: Bald geht’s los!

Ich möchte das Jahr mit einem Überraschungs-Block des Monats begrüßen!

Was ist ein Überraschung-Block des Monats? Wird mir denn der Quilt gefallen?

Über einen längeren Zeitraum werden jeden Monat Teile der Anleitung zu einem Quilt veröffentlicht. Wie der fertige Quilt aussehen wird, erfährt man erst am Schluss. Das ist die Überraschung daran ;-). Ja, es braucht schon etwas Vertrauen, dass man lange Zeit an etwas arbeitet, wovon man nicht weiß, wie genau es zum Schluss aussehen wird. Ich kann zumindest verraten, dass es ein traditioneller Quilt im Stil eines Samplers wird. Und ich kann versichern, dass es großteils von eurer Stoffauswahl abhängen wird, wie der Quilt aussieht. 🙂

Wann erscheinen die Teile? Wie viele Teile wird es geben?

Immer am 15. des Monats  wird ein Teil hier auf der HP veröffentlicht und zum Download bereit stehen. Heute gibt es Angaben zu den Vorbereitungen und schon in einer Woche folgt Teil 1.

Diese Anleitung ist als mehrteiliger „Block of the Month“ (Block des Monats) konzipiert und bis zum letzten Teil bleibt es ein Geheimnis, wie der fertige Quilt aussehen wird. Wer sich mit mir auf diese geheimnisvolle Patchwork-Reise begeben will, ist herzlich eingeladen mitzukommen!

Die Reise soll auch Zeit zum Verweilen und Entspannen bieten, daher wird es über einen Zeitraum von 10 Monaten – monatlich immer am 15. – einen weiteren Teil geben. (Das ist fast wie eine Schwangerschaft J!) Dabei werden verschiedene Techniken (Hand- und Maschinnähen) erklärt, gezeigt und angewandt. So wird die Möglichkeit geschaffen, unterschiedliche Techniken anzuwenden oder gar neu zu lernen. Sollte eine Technik gar keinen Gefallen finden, kann sie gern vorerst ausgelassen werden und später durch andere Blöcke ersetzt werden.

Sollten Fragen auftauchen, bin ich ja hier über diese HP gut erreichbar und werde mich bemühen, die Fragen zeitnah zu beantworten.

Der Terminplan sieht also wie folgt aus: 
Vorbereitungen – 8. Jänner 2018
Teil 1 – 15. Jänner
Teil 2 – 15. Februar
Teil 3 – 5 März
Teil 4, 5, 6, 7, 8, 9 … 
Teil 10 – 15. Oktober

Wie groß wird der Quilt?

Die fertige Größe des Quilts wird, wenn alle Teile nach Anleitung genäht und zusammengesetzt werden, 72,5“ (ca. 184 cm) x 84,5“ (ca. 215 cm) betragen. Den Quilt aber größer oder kleiner zu machen, ist durch das Weglassen oder Hinzufügen von Blöcken leicht möglich.

Welche Stoffe werden gebraucht?

  • Stoff H: mindestens 2m Baumwollstoff eher Uni oder in sich gemustert bei 150cm Breite (bei 110cm Breite eher 3m)
  • Stoff A: ca. 50cm Baumwollstoff (Kontrast zu Stoff H wäre gut)
  • Stoff B (Binding): ca. 50cm (ev. wie Stoff A) oder ca. 8m Schrägband
  • viele (bunte Baumwoll-)Stoffreste, davon einige idealer Weise ca. 18cm x 18cm, aber auch viele, viele kleine Stoffreste aus der Restekiste können verbraucht werden

(Wer keine Stoffreste hat 😉 oder nicht in den Resten kramen mag: Mit ca. 25 Fatquartern gehen sich die Blöcke aus.)

Welche Farben kann ich nehmen?

Prinzipiell lebt der Quilt – wie fast alle Quilts – von Kontrasten. Also wichtiger als Farben ist, dass die Stoffe hell / mittel / dunkel erscheinen und/oder sich durch die Musterung stark voneinander abheben. Es könnten also durchaus auch „Two-Color-Quils“ entstehen, solange der Kontrast innerhalb der Blöcke gegeben ist. Aber auch „ganz bunt aus der Restekiste“ wird hübsch aussehen. Es gibt einen Hauptstoff, der nicht zu wild gemustert sein sollte, der auch bei sehr bunten Stoffen alles „zusammenhalten und beruhigen“ wird.

Welche Zutaten/Werkzeuge werden sonst gebraucht?

  • Die „üblichen“ Patchworkbegleiter J: Rollschneider, Matte, Inch-Lineal(e) Nähmaschine, Baumwollgarn zum Nähen, Bügeleisen …
  • einseitiges dünnes Bügelvlies (für Applikationen), Kopierkarton und Kopierer, Knöpfe (ruhig auch unterschiedliche aus der Knopfdose),
  • verwendete Speziallineale: gleichseitiges Dreieck (egal ob cm oder inch), Fast Flying Geese-Lineal
  • Diese Lineale sind in meinem Geschäft erhältlich. Es geht auch ohne sie, aber etwas „mühsamer“.

Wie viel Erfahrung ist nötig?

Grundkenntnisse im Bereich Patchwork sind sicher von Vorteil. Es werden aber alle Schritte genau und mit Bildern (tw. auch mit Links zu Videos) erklärt. Wer bereit ist, exakt zu nähen, sollte keine Probleme haben und kann hier viel Neues lernen. Wenn ein Teil zu schwierig ist oder nicht gefällt, ist er oft durch einen anderen Teil zu ersetzen.

Wie wird der fertige Quilt aussehen?

Das bleibt bis zum Schluss ein Geheimnis und soll ja eine Überraschung sein. Je nachdem, welche Farben und Kombinationen gewählt werden, wird es ein lustig bunter aber doch „geordneter“ oder ein sehr eleganter und edler Quilt. Meiner wird ganz lustig bunt und fröhlich. Er ist bald fertig :-). Schließlich ist es gerade draußen grau und trüb, da brauche ich zumindest im Nähzimmer Farbe :-)!

Was ist noch zu beachten?

Einen Quilt zu entwerfen und eine derart ausführliche Anleitung dafür zu konzipieren, ist eine recht aufwändige Arbeit, die ich gern all meinen Kundinnen und Kunden und Leserinnen und Lesern meiner HP unentgeltlich zur verfügung stelle. Ich bitte jedoch, diese Arbeit zu würdigen und die Anleitungen nur zum persönlichen Gebrauch zu verwenden. Solltet ihr die Idee weitergeben wollen, freue ich mich, wenn ihr auf meine HP und die hier archivierten Anleitungen verweist. Danke!

Alle Anleitungen zu diesem BOM sind ab dem Erscheinen unter dem Reiter „Anleitungen“ als pdf-Dokument zum Download bereit gestellt.

Über einen Kommentar auf der HP freue ich mich immer und natürlich bin ich sehr neugierig, wer mitmacht und wie ihr vorankommt und eure Werke aussehen. Fotos und Berichte sind immer sehr willkommen!

Nun aber viel Spaß beim Vorbereiten und Stoffauswählen!

 

 

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Herzlich willkommen, neues Jahr! Willkommen 2018!

„Wenn die Stille Zeit vorbei ist, dann wird es auch wieder ruhiger.“ (Karl Valentin)

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Wird es wirklich ruhiger oder gehört das zur Tarnung und Täuschung? Will uns das neue Jahr damit locken, dass es sich in den ersten Tagen von seiner ruhigen Seite zeigt, um sich dann erst wieder als Wolf im Schafspelz zu entpuppen?

Natürlich versuchen wir, das Jahr damit zu beeindrucken, dass wir uns ganz viel vornehmen. Die Liste der guten Vorsätze zu schreiben, könnte schon einen guten Teil des Jahres verbrauchen. Geht sich das Umsetzen denn dann überhaupt noch aus? Oder sollte man das nicht gleich dann auf das darauffolgende Jahr verschieben?

Ich versuche es diesmal mit einem höflichen Schreiben – auch wenn das zugegebener Maßen ein bisschen wie der Versuch eines Briefes an das Christkind klingt:

Herzlich Willkommen, liebes Jahr 2018!

Ja, das ist eine sehr euphorische Begrüßung. Ich konnte deine Ankunft in der Tat kaum erwarten.

Das mag dich jetzt vielleicht ein bisschen einschüchtern, aber: Keine Sorge, meine Erwartungshaltung soll dich nicht gleich erdrücken. Vielmehr hast du gute Chancen selbst mit wenigen Bemühungen zu einem Highlight und aufgehenden Stern zu werden, denn dein Vorgänger, das Jahr 2017, war in vielerlei Hinsicht wirklich klapprig beisammen und insgesamt als eher unengagiert zu bezeichnen. Diese Nachfolge anzutreten und hier zu brillieren, sollte also wirklich nicht so schwierig sein. Ich setze ziemlich große Hoffnungen in dich. (Zugegeben, hier ist der Leistungsdruck für dich wohl leider doch erkennbar.)

Ich weiß natürlich, dass ich meinen Anteil zu leisten habe. Ohne mein Zutun wird wohl nicht alles gut werden. Ich kann dir aber versichern, dass mein Ehrgeiz und Fleiß ungebeugt der Verbesserung der Lage dienen werden. Schon Ödön von Horváth wusste allerdings: „Eigentlich bin ich ganz anders, nur komm‘ ich so selten dazu.“ Ich muss mir also Zeit nehmen, mehr dazu zu kommen, zu sein, wie ich wirklich bin? Das klingt viel einfacher als es ist. Es ist mir bewusst, dass ich aus all den Steinen, die du mir in den Weg legst, Schönes bauen soll. Und wenn ich ständig mit diesen Steinen bauen würde, wäre mein Umfeld immer aufgeräumt und nichts läge herum. Aber wenn du mich, wie dein Vorgänger 2017, mit Felsen und Geröll überschüttest, machst du es mir schon sehr schwer. Ich ersuche dich also sehr höflich: Bitte gib mir kleine Steine – die riesigen Felsen konnte ich bis heute teilweise nicht einmal  anheben. Und wenn möglich: Nicht so viele auf einmal. Steinchen in homöopathischen Dosen, das wäre durchaus hilfreich. Kieselsteine würden mir gut passen. Um den Rest kümmere ich mich dann gern. Vielleicht kann ich dann auch noch nebenbei den ein oder anderen Felsen, den dein Vorgänger hier einfach so hinterlassen hat, wegräumen und in ein schönes Kunstwerk verwandeln.

Du erwartest eine Gegenleistung? Darüber muss ich nachdenken. Was habe ich einem Jahr zu bieten?

Wie wäre es mit Geduld und Ausdauer meinerseits, um weiterhin fleißig in diesem Steinbruch mit einem lockeren Lächeln zu schuften? Das ist mein Angebot. In der Hoffnung, dass das Angebot deinen Vorstellungen entspricht und sich eine gute Zusammenarbeit entwickelt verbleibe ich mit den besten Grüßen,

Marion, die versucht sich Zeit zu nehmen, „ganz anders“ zu sein

Ich wünsche allen, dass sich 2018 als ein gutes, verständnisvolles Jahr erweist und uns allen die Chance lässt, so zu sein, wie wir es gern sind und wie wir uns wohl fühlen, dass 2018 uns allen nur Kieselsteinchen schenkt und die großen Felsen dort bleiben, wo sie hingehören. Wo auch immer. Jedenfalls nicht mitten auf unserem Weg!

P.S.: „Quiltige Neuigkeiten“ sind in Arbeit und sollten hier bald erscheinen. Ja, wieder einmal ein Vorsatz ;-). 

 

 

 

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„Needlemania’s Shop & Quiltservice“ feiert bald Geburtstag!

Vor fast einem Jahr – am 2. November 2016 – habe ich meine beiden Gewerbescheine wieder aktiviert und „Needlemania’s Shop & Quiltservice“ gegründet.

Am 3. und 4. November wird (hoffentlich gemeinsam mit vielen BesucherInnen) Geburtstag gefeiert! 

Am Freitag, 3. November von 15.00 bis 20.00 Uhr und am Samstag, 4. November von 11.00 bis 17.00 Uhr. 

Es gibt ein „Open-House“ und alle, die sehen wollen, wie sich das kleine Geschäftchen gemausert hat, und mitfeiern wollen, sind herzlich eingeladen. 

Rückblick – Wie alles begann

Eigentlich fing es damit an, dass ich mich in die Bernina Q24 Longarm-Quiltmaschine verliebt hatte. Schon in Birmingham 2015 schlich ich um die Maschine herum, dann kam das Quilt-Fest der Gilde 2016 in Frankenmarkt.  Die Vernunft riet mir, dass nur eigene Quilts zu quilten mir weder ausreichend Expertise verschafft noch dieser (sehr, sehr!) teuren Anschaffung gerecht wird. Und die vielen verschiedenen Garne und Pantograph-Muster … Das alles könnte ich alleine auch in mehreren Leben nicht verbrauchen. Die Vernunft hätte mir eigentlich auch raten müssen, dass ich es lassen soll. Ich habe doch schon einen recht er- und ausfüllenden Beruf und eigentlich viel zu wenig Zeit. Hätte.

Wer mich kennt, weiß, dass meine Taten oft nicht gerade von Vernunft geleitet werden. (Selten aber bereue ich meine „unvernünftigen“ Entscheidungen!)

So zog am 15. November 2017 die Maschine hier ein.

Vorher musste Platz geschaffen werden. Wahrscheinlich wäre es sogar einfacher gewesen, am Grundstück ein eigenes Häuschen dafür aufzustellen. Die „Bedingung“ meines (mit Nähmaschinen und Handarbeitsutensilien gequälten) Ehemannes war aber: „Wir entrümpeln dafür andere Dinge …“ 😉

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Schweren Herzens habe ich mich also von den in 28 Schuljahren gesammelten Schul- und Montessori-Materialien getrennt. Sie finden jetzt eine viel nützlichere Verwendung als in meinem Keller auf Einsatz zu warten. Sie bereichern die Klasse einer jungen Kollegin, die in meiner Klasse schon als Volksschulkind mit manchen dieser Materialien gearbeitet hat.

Ziemlich leer. Noch.

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Gleich darauf folgte der Einzug des „Wunderwerks“ der Technik und Ästhetik! (Ja, ich bin immer noch verliebt und sehe die Maschine durch die rosarote Brille.)

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Und die Nähecke für „kleine“ Kursaktivitäten wurde auch nach und nach verschönert:

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Und heute?

34 Quilts wurden auf der Maschine inzwischen gequiltet! 🙂

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Es gibt eine reiche Auswahl an Stoffen (vorwiegend Westfalen und Gütermann, aber auch einige amerikanische Stoffe – dabei vor allem überbreite Rückseitenstoffe), FatQuarter einzeln & in Paketen, Nähanleitungen und „Fertigpackungen“, Nähzubehör, Garne und inzwischen 11 verschiedene Vliese in allen erdenklichen (’natürlichen‘ – ich mag kein Poly) Materialien und Breiten/Größen.

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Der gemütliche und (nicht immer) ordentliche Nähplatz wird mit einigen (leider noch zu seltenen) Kursen und gemütlichen Nähtreffen mit Freundinnen genützt. Das Leben hat mich zwischendurch mit Aufgaben herausgefordert, da blieb noch zu wenig Zeit für Kurse… Das soll sich aber ändern!

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Inzwischen haben wir auch endlich einen neuen riesigen Esstisch im Wohnzimmer! Da können wir uns auch ausbreiten, wenn die Gruppe etwas größer ist. 🙂

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Obwohl: Das ging mit dem alten Esstisch auch schon ganz gut.

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Nun, dann geht es eben jetzt noch besser :-).

Bernina und ich freuen uns auf „Geburtstagsbesuche“ am 3. und/oder 4. November!

Bis dahin: Ich muss wieder einmal aufräumen ;-)!

Bis bald

Marion

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Geliebte Erinnerungen

Was lange währt wird endlich gut!

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Vor vielen, vielen Jahren bekam ich von meiner Mutter eine große Kiste mit Bettwäsche, Tischdecken, Geschirrtüchern, Stofftaschentüchern, … Es wäre viel zu schade gewesen, diese Stoffe weiterhin in Schachteln zu verstecken. Viele, viele Erinnerungen aus meiner Kindheit und an meine so geliebte Oma sind damit verbunden. Übernachten bei meiner Oma, große und kleine Familienessen rund um den weiß gedeckten Tisch – in der Nase habe ich noch die feinen Gerüche. Ich habe die Stoffe fein säuberlich jahrelang aufgehoben, aber irgendwann entstand …

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… ein „Weißquilt“.

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Dann blieben noch die bunten Stoffe in der Schachtel. Nicht genug für einen weiteren Quilt und auch zu wenig Vielfalt. Inzwischen hat sich mein Vorrat um Hemden und Taschentücher meines Vaters und meines Opas erweitert. Mit etwas Ergänzung durch „worn & washed“ Stoffe aus Birmingham hat es endlich gereicht, den schon so lange erträumten etwas „bunteren“ Quilt zu nähen. Zuerst wurden alle Stoffe noch einmal gewaschen, dann – großteils von meiner Mutter – liebevoll – und vor allem sehr akribisch – gebügelt und von mir sehr schweren Herzens zerschnitten. Es ist wirklich nicht immer einfach, den ersten Schnitt zu setzen!

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Der Quilt selbst war dann aber schnell genäht. Und weil er unser wärmster Winterquilt ist – wir schlafen ausschließlich unter Quilts, wurde er mit doppeltem Vlies – einer Lage Wolle und einer Lage SojaMix – gefüttert und die Rückseite mit Flanell schön flauschig gemacht. Er ist 240 cm x 240 cm groß, und endlich ist es auch kalt genug, um ihn einzuweihen. Es schläft sich im wahrsten Sinne des Wortes traumhaft unter diesen geliebten Erinnerungen.

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Angesteckt?

Für alle, die gern auch so einen gemütlichen Quilt machen (und haben) wollen und nicht schon eine eigene Sammlung alter Stoffe besitzen oder sich die endlose Schneidearbeit ersparen wollen:

Ich habe aus „neuen“ Stoffen Stoffpakete mit Anleitung zusammengestellt. In meinem kleinen Geschäft kann gerne ein solches Paket gekauft oder auch – immer noch per Mail – bestellt werden.

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Das Stoffpaket enthält 50 bis 60 unterschiedliche Stoffe (vorwiegend Westfalen & Gütermann), Material für das Binding und die Anleitung.  Es ist kaum mehr Zuschneidearbeit zu leisten. Nur noch nähen, und der Quilt kann leicht an einem Tag fertig zusammengesetzt werden. Jeder Quilt wird trotz der Packung ein Unikat!

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Der fertige Quilt wird 160cm x 203cm groß. Gerne kann ich auch Pakete für andere Größen zusammenstellen.

Ich wünsche allen einen wunderbaren Herbst mit Zeit für Herbstspaziergänge und natürlich auch für das schönste Hobby … :-)!

 

 

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